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Sprossen kaufen

Die richitgen Sprossen kaufen ist nicht einfacht. Mit dem Sprossenglas Blog von MACHERÓ finden Sie nützliche Einträge rund um das Sprossenglas und nützliche tipps für die Aufzucht.

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Vorteile von Sprossen

  • Mehr Vitamine und Mineralien Obwohl Sprossen kalorienarm sind, enthalten sie zugleich viele Nährstoffe und nützliche Pflanzenstoffe. Im Allgemeinen erhöht der Keimungsprozess den Nährstoffgehalt und sorgt dafür, dass die Keime reich an Folsäure, Magnesium, Phosphor, Mangan, Vitamin C und Vitamin K sind. Damit sind sie gehaltvoller als Pflanzen, die nicht gekeimt sind. Ihr Vitamin- und Mineralstoffgehalt variiert je nach Sorte.

  • Erhöhte Verfügbarkeit von Proteinen Besonders für Vegetarier und Veganer können Keimlinge und Sprossen eine gute Proteinquelle darstellen. In Abhängigkeit vom Samen, der gekeimt wird, sind mehr Proteine in Form von Aminosäuren enthalten. Die Aminosäuren in gekeimten Nahrungsmitteln sind laut Studien besser resorbierbar. Interessant ist außerdem das verbesserte Proteinprofil, denn essenzielle Aminosäuren wie Lysin oder Tryptophan liegen in höherer Konzentration vor. Sprossen enthalten bis zu 30 % höhere Mengen an bestimmten Aminosäuren. Gluten, das auch Klebereiweiß genannt wird und in unserer industriell geprägten Ernährung viel zu präsent ist, ist weniger enthalten.

  • Mehr Antioxidantien Wer noch klein und zart ist, der ist auch anfälliger gegenüber Schädlingen und anderen Umwelteinflüssen. Daher tragen die kleinen Pflanzensprösslinge ein wahres Arsenal an Antioxidantien in sich, von denen jeder profitieren kann. Gekeimte Samen haben signifikant erhöhte Antioxidationsmittelspiegel im Vergleich zu Pflanzen, die nicht gekeimt sind. Aufgrunddessen sind sie in der Lage, freie Radikale und Formen von Krebs (z.B. Brokkolisprossen bei Prostatakrebs) zu bekämpfen. Eine Studie hat gezeigt, dass das 48-stündige Keimen von Buchweizen die Konzentration des Antioxidans “Rutin” um mehr als das Zehnfache erhöht hat. Ähnliche Effekte sind uns bereits von Brokkolisprossen bekannt, die im Vergleich zu ausgewachsenem Brokkoli ein Vielfaches des sekundären Pflanzenstoffes Sulforaphan enthalten.

  • Reduktion von Antinährstoffen Pflanzenstoffe wie Lektine oder Phytinsäure sind ein natürlicher Abwehrmechanismus von Pflanzen. Ein zu hoher Verzehr dieser Pflanzenstoffe führt jedoch zu einer schlechteren Absorption von Nährstoffen im Darm. Wenn dieses Risiko minimiert werden soll, dann sollte man Verarbeitungsschritte wie Einweichen, Abkochen oder Fermentieren in Betracht ziehen. Auch Keimen ist ein guter Tipp, um Antinährstoffe zu reduzieren.

  • Reduzierter Gluten-Gehalt Gluten ist ein Klebereiweiß, welches unter Umständen die Funktion der Darmbarriere stören kann, wenn sensibel darauf reagiert wird. Folgen sind das Reizdarm oder Leaky-Gut-Syndrom, das sich in der Bevölkerung immer weiter verbreitet. Wie bereits erwähnt, haben Keimlinge und Sprossen ein verbessertes Aminosäureprofil. Untersuchungen haben gezeigt, dass das Keimen die Glutenproteine signifikant verringert. Dies gilt insbesondere für Getreidesorten, die im ausgewachsenen Zustand besonders glutenhaltig sind. Mit der Keimung kann der Glutenanteil weiter verringert werden, während die Verfügbarkeit von Gesamtaminosäuren (Protein), Fetten und Ballaststoffen optimiert wird.

  • Keimlinge und Sprossen helfen, den Blutzucker zu kontrollieren Eine Studie hat gezeigt, dass der Verzehr von Sprossen und Keimlingen zu einer Reduktion des Langzeitblutzuckers (Hb1Ac-Wert) um bis zu 10 % führen kann. Die Probanden waren Typ-2-Diabetiker, die über einen Zeitraum von acht Wochen täglich 60 Gramm Linsensprossen verzehrten. Die genauen Gründe, die für diesen positiven Effekt verantwortlich sind, sind noch nicht ganz bestätigt. Infrage kommt ein erhöhter Ballaststoffgehalt, eine bessere Nährstoffversorgung und die Wirkung der sekundären Pflanzenstoffe. Begründet wird dieser Effekt auch mit einer erhöhten Aktivität des Enzyms “Amylase”, das dabei hilft, Zucker richtig abzubauen und zu verdauen.

  • Tragen zu einem gesunden Darm bei Ballaststoffe sind eine wichtige Nährstoffquelle für Darmbakterien. Da die meisten Menschen zu wenig davon zu sich nehmen, können Sprösslinge den Speiseplan optimal ergänzen. Keimlinge und Sprossen verfügen über mehr Ballaststoffe als ihre nicht gekeimten Verwandten. Auch hier haben Studien interessante Messergebnisse geliefert: Getreidekörner, die fünf Tage lang keimten, enthielten bis zu 133 % mehr Ballaststoffe als nicht gekeimte Körner. Bei keimenden Bohnen erhöhten sich die Ballaststoffe um bis zu 226 %.

  • Könnten die Herzgesundheit verbessern Sprossen und Keimlinge überzeugen auch hinsichtlich ihrer Wirkung auf die Herzgesundheit. Sie können das „gute“ HDL-Cholesterin erhöhen und den Gesamt- sowie den „schlechten“ LDL-Cholesterinspiegel senken. Forscher gehen sogar davon aus, dass diese Effekte mit den Wirkungen von einigen Medikamenten vergleichbar sind.

  • Keimlinge und Sprossen enthalten weniger Allergene Neben dem geringeren Gehalt an Gluten können Sprossen und Keimlinge auch weniger andere Nahrungsmittelallergene enthalten. Dies zeigten Forscher am 26-kDa-Allergen, das beispielsweise im Reis zu finden ist. Es zeigte sich, dass gekeimter brauner Reis im Vergleich zur nicht gekeimten Variante viel weniger dieser Allergenverbindungen enthielt. Ursächlich dafür sind Enzymaktivitäten beim Heranwachsen der Pflanzen. Falls man also an Lebensmittelunverträglichkeiten leidet, könnte Sprossenziehen eine interessante Option sein.

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Die häufigsten Fragen